Ausstrahlung: Januar 2021

Aufgewacht

Auch wenn darauf ein Lied ist, das „Schlaflied“ heißt, bringt uns „Zweifel“, der erste Longplayer* von Sperling, keine Musik für den Winterschlaf.

 

Im Gegenteil, eher Musik, die aufweckt. Die an uns zieht und rüttelt aber nicht auf unangenehme Art, wie wir finden.

 

Und „Sperling“, ist das nicht ein seltsamer Name, für eine Band, die recht harte, düstere Musik macht? Vielleicht nicht, denn in dieser Finsternis scheint immer ein kleines Licht.

 

Wer genauer hinhört, stellt fest, dass dieses kleine Licht eine enorme Kraft entfaltet. Denn so traurig-schön Melodie und Text daher kommen, so melancholisch oder stellenweise hart die Musik und der Sprechgesang klingen mögen, es steckt unheimlich viel Poesie darin.

 

Da ist zum Beispiel das Lied „Mond“. Einmal hören hat für uns gereicht, um vollkommen dem Bann dieser Musik zu erliegen.

 

Was sonst noch so dahinter steckt und wer diese jungen Menschen sind, die diese schwierige Balance so gut hinbekommen, hört ihr in dieser Sendung, denn Schrägfunk war per Video-Chat im Gespräch mit Jojo aka Johannes Gauch (Rap/Gesang) von Sperling.

 

Drum herum gibt’s ganz Neues, Neues und relativ Neues von Catapults, Everything in Boxes, Monta und M. Byrd.

 

 

 

*Wir verlosen eine der 500 limitierten „Zweifel“ Vinylplatten von Sperling! Schreibe eine E-Mail mit Betreff „Zweifel“ an info@schraegfunk.de oder gib ab 25.01. auf unserem Instagram- oder Facebook-Kanal deinen Kommentar ab, sobald wir dort die Verlosung ankündigen. Damit wirfst du ein Los in den Topf.

Du nennt uns zusätzlich Gründe, wieso du die Scheibe haben willst oder schreibst etwas anderes Nettes: Es wandern zwei Lose für dich in den Topf!

 

 

Playlist

  • Catapults - Everything (I Wish I Could Claim To Be)
  • Everything in Boxes - Stranger In My Skin
  • Sperling - Mond
  • Koj - Jenny
  • Sperling - Toter Winkel
  • M. Byrd - Mountain
  • Monta - Cold Wind
  • Sperling - Laut

 

 

Weiterführende Links

Sendungen

Tina & Micha

 

Tina will's oft zu genau wissen, verstrickt sich dabei in den eigenen Gedanken, lässt das Kuddelmuddel dann ungelöst zurück und nennt es Kunst. Sowieso ist sie hin- und hergerissen zwischen ihrem Wissensdurst und dem intuitiven Tun, und landete bestimmt auch aus diesem Grund gemeinsam mit Micha als Schrägfunk beim Radio.

 

Micha ist der strukturierte Macher, der jedoch für allerhand Blödsinn gerne den geraden Weg verlässt. Er versucht Tinas Wirrwarr mit einem Augenzwinkern zu entknoten und stolpert dabei gerne mal über seine eigenen Worte. Ansonsten ist er oft schon einen Schritt weiter und bemerkt erst am Ende, dass noch was vom Anfang fehlt.

Schrägfunk - Tina und Micha
Foto: Hugi Hugel

Die Sendgung

Schrägfunk ist die monatliche Radiosendung von Tina und Micha beim Freien Radio Querfunk Karlsruhe, bermuda.funk Mannheim/Heidelberg und Radio Dreyeckland Freiburg, die Liveshow Schrägfunk Live im Tempel und Initiator des Festivals Schrägfest.

 

Von regionalen Newcomern wie Everything in Boxes und Die Stühle, aufstrebenden Bands wie Pabst und Sperling bis zu national bekannten Künstler:innen wie Adam Angst, Kettcar, Schrottgrenze und Neoangin aka Jim Avignon, treffen Tina und Micha Musiker:innen und verwickeln sie in bodenlose Gespräche über deren Musik und den Sinn und Unsinn von Erdnussbutter-Sandwiches.

Für Themensendungen wird auch mal im Waschsalon dreckige Wäsche gewaschen, nach Schneeliedern gestöbert oder am Abend gefrühstückt.

 

Seit Herbst 2020 geht Schrägfunk regelmäßig als Schrägfunk Live im Tempel auf die Bühne. Mit Gästen aus der Kulturszene wird das, was im Radio Programm ist, live für das Publikum erlebbar gemacht. Hier verstricken sich die Gesprächspartner:innen in Diskussionen über Ananas auf Pizza und erzählen von Lust und Leid des Musiker:innendaseins. Genießbar gemacht wird das Ganze durch Musikeinlagen der Gäste oder der Band des Abends.

 

Bei der Auswahl der Gesprächspartner:innen und der Musik geben die beiden nicht einem bestimmten Musikstil den Vorrang, sondern es gilt: lieber schrammelig als perfekt, eher holperig als glatt, Emotion vor Logik.

 

Dazwischen geht es kreuz und quer und drumherum, denn irgendwas geht immer und wenn es schräg wird, umso besser.

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