Ausstrahlung: August 2021

Nasse Füße

Kalte, weil nasse Füße kriegen, steht in diesem Fall nicht für den Impuls in letzter Minute vor etwas lange geplantem Reißaus zu nehmen. Denn auf dieses Konzert, auf diesen Abend auf dem Schlachthofgelände im Rahmen des Toujours Kultur Festival in Karlsruhe, waren Bands wie Publikum so was von heiß!

 

In etwas ungewöhnlicher Reihenfolge machten die Lit Villians ihre ersten Schritte als Band. Wobei – leider vielleicht gar nicht ganz so ungewöhnlich in Zeiten von Corona. Anders vorgestellt hatten sich das Felix (Gesang und Gitarre), Max (Schlagzeug) und Louis (Bass) aber schon. Sie mussten ganz schön viel Geduld aufbringen, bis sie ihr erstes ,,richtiges“ Konzert in ihrer Base Karlsruhe spielen konnten.

Am 24. Juli 2021 war es dann endlich soweit. Bis dahin hatten sie schon drei Songs inklusive Videos in Eigenregie veröffentlicht und längst ein Set an Liedern bereit.

 

Unterstützt wurden sie an dem Abend von Mess Up Your DNA, die im Gegensatz zu den Lit Villians schon etliche Konzerte hinter sich hatten, bevor sie überhaupt auf die Idee kamen, mal welche davon zu veröffentlichen.
Aber das waren auch noch andere Zeiten, als Corona noch eine Biersorte und der Lichtkranz um die Sonne war.

 

So war es am Abend des besagten Konzerts zwar unangenehm, als ein Wolkenbruch darnieder ging und die Konzertbesucher bis auf die Unterwäsche durchweichte und das technische Equipment kurzzeitig in Gefahr brachte, tat aber der Begeisterung der Bands und des Publikums keinen Abbruch.

 

,,manchmal Regen, manchmal Sonnenschein...“, singt die Band Kantine in ihrem neuen, noch unveröffentlichten Song Mascis, den ihr bei Schrägfunk schon vorab hören könnt.

 

So oder so, wir fühlen uns komplett gesonnt, wenn wir wieder auf Konzerte gehen und Interviews machen können, egal wie nass unsere Füße dabei werden.

 

 

Playlist

  • Kantine - Mascis
  • Mess Up Your DNA - Blood in My Milk
  • Mess Up Your DNA - Boom Boom
  • Lit Villains - Same Shit Different Day
  • Lit Villains - Tower Height Low
  • Queens of the Stone Age - No One Knows
  • Rage against th machine - Killing in the name
  • Parazid - She Might Kill Me

 

 

Weiterführende Links

Sendungen

Tina & Micha

 

Tina will's oft zu genau wissen, verstrickt sich dabei in den eigenen Gedanken, lässt das Kuddelmuddel dann ungelöst zurück und nennt es Kunst. Sowieso ist sie hin- und hergerissen zwischen ihrem Wissensdurst und dem intuitiven Tun, und landete bestimmt auch aus diesem Grund gemeinsam mit Micha als Schrägfunk beim Radio.

 

Micha ist der strukturierte Macher, der jedoch für allerhand Blödsinn gerne den geraden Weg verlässt. Er versucht Tinas Wirrwarr mit einem Augenzwinkern zu entknoten und stolpert dabei gerne mal über seine eigenen Worte. Ansonsten ist er oft schon einen Schritt weiter und bemerkt erst am Ende, dass noch was vom Anfang fehlt.

Schrägfunk - Tina und Micha
Foto: Hugi Hugel

Die Sendgung

Schrägfunk ist die monatliche Radiosendung von Tina und Micha beim Freien Radio Querfunk Karlsruhe, bermuda.funk Mannheim/Heidelberg und Radio Dreyeckland Freiburg, die Liveshow Schrägfunk Live im Tempel und Initiator des Festivals Schrägfest.

 

Von regionalen Newcomern wie Everything in Boxes und Die Stühle, aufstrebenden Bands wie Pabst und Sperling bis zu national bekannten Künstler:innen wie Adam Angst, Kettcar, Schrottgrenze und Neoangin aka Jim Avignon, treffen Tina und Micha Musiker:innen und verwickeln sie in bodenlose Gespräche über deren Musik und den Sinn und Unsinn von Erdnussbutter-Sandwiches.

Für Themensendungen wird auch mal im Waschsalon dreckige Wäsche gewaschen, nach Schneeliedern gestöbert oder am Abend gefrühstückt.

 

Seit Herbst 2020 geht Schrägfunk regelmäßig als Schrägfunk Live im Tempel auf die Bühne. Mit Gästen aus der Kulturszene wird das, was im Radio Programm ist, live für das Publikum erlebbar gemacht. Hier verstricken sich die Gesprächspartner:innen in Diskussionen über Ananas auf Pizza und erzählen von Lust und Leid des Musiker:innendaseins. Genießbar gemacht wird das Ganze durch Musikeinlagen der Gäste oder der Band des Abends.

 

Bei der Auswahl der Gesprächspartner:innen und der Musik geben die beiden nicht einem bestimmten Musikstil den Vorrang, sondern es gilt: lieber schrammelig als perfekt, eher holperig als glatt, Emotion vor Logik.

 

Dazwischen geht es kreuz und quer und drumherum, denn irgendwas geht immer und wenn es schräg wird, umso besser.

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