
Manchmal musst du etwas zerstören, um ans Glück zu kommen. Das gilt jedenfalls beim Glückskeks. Wobei uns auch nach zwölf Glückskeksen nicht ganz klar geworden ist, worin genau das Glück im Glückskeks bestehen soll. Sicher nicht im beißenden Geruch dieser bereits seit über einem Jahr verfallenen Dinger und bestimmt nicht, indem wir uns neue Schuhe kaufen, wie ein besonders konsumfreundlicher Keks empfiehlt.
Aber vielleicht war das ja auch eine schlechte Übersetzung und eher im übertragenen Sinn gemeint: Schlüpf mal in die Schuhe einer anderen Person, vielleicht findest du dann das Glück oder stellst fest, dass du dich eigentlich verdammt glücklich schätzen kannst! Vielleicht, weil du doch nicht so kaputt bist, wie du immer dachtest oder weil du mal kaputt warst und es dir jetzt besser geht? Oder weil Milliarden für uns in „Ende neu“ den Tod kaputt machen, für das Leben. Welch großartige Idee!
Folgt ihr der Glückskekskrümelspur, werdet ihr mit einer Sendung voller hinreißender Musik belohnt. Auch wenn die Lieder in irgendeiner Weise um das Thema „kaputt“ kreisen, haben sie doch unter Umständen etwas Heilsames oder lassen uns zumindest mit dem Gefühl zurück, nicht allein kaputt zu sein.
Fazit: Lieber gemeinsam kaputt als ganz alleine ... oder so ähnlich.